Erste Eindrücke vom neuen Genium X3

Möglichst natürlich, schmerzfrei und in allen Lebenslagen auf den Beinen sein zu können - für Jasmin ist das Lebensqualität (picture courtesy of Jasmin Lindenmaier)
Möglichst natürlich, schmerzfrei und in allen Lebenslagen auf den Beinen sein zu können - für Jasmin ist das Lebensqualität (picture courtesy of Jasmin Lindenmaier)

Das Genium X3 Im Alltagstest

Im ersten Teil dieses Interviews haben wir Jasmin und Andreas etwas näher kennengelernt. Die beiden haben ihre jeweils ganz persönliche Geschichte mit uns geteilt. Sie haben uns erzählt, was sie in Zukunft noch so vorhaben und welche Ansprüche sie an eine Prothetikversorgung stellen. 

 

Andreas und Jasmin testen zur Zeit das überarbeitete Genium X3. Das Gelenk als auch einige andere Passteile wurden den beiden für einige Wochen von Ottobock zur Verfügung gestellt. Heute werden wir mehr von ihnen hören, welche Erfahrungen sie bis jetzt mit dem Knie so gemacht haben. 

 

Die TesterInnen Im Interview

Ihr seid die beiden Personen, die zurzeit das neu überarbeitete Genium X3 Knie-Gelenk von Ottobock im Alltag testen können. Ich benutze selbst seit knapp fünf Jahren das Genium - wenn auch leider nicht das X3 - und bin natürlich sehr interessiert, was die Überarbeitung des Knies so im Alltag hergibt. Wenn ihr beiden die bisherigen Erfahrungen der ersten beiden Wochen für mich in einem Satz zusammen fassen solltet, was wäre dieser Satz? 

 

Jasmin, 27

"Ich fühle mich mit dem Genium X3 total frei und unbeschwert in meinen Bewegungen. Es gibt mir so viel Lebensqualität zurück. "

 

Unter @prostheticlife könnt ihr mehr über Jamin erfahren.

 

Andreas, 38

"Durch das neue OPG2.0 sind wir wieder ein ganze Stück ans 'natürliche' Gehen herangerückt."

 

Unter @bionic.pilgrim könnt ihr mehr über Andreas erfahren.

 


Jetzt aber etwas mehr Details? Was hast du Andy, was hast du Jasmin bisher mit dem Knie gemacht? Vor welche Herausforderungen hast du das Knie gestellt und wie hat es sich geschlagen? Welchen Fuß hast du drunter? Und wie lief es?

 

Andy

Ich habe das Kniegelenk direkt in meinen Alltag eingebunden. Ich war damit in London. Bin dort am Tag 15-20km durch die Stadt gelaufen. Treppen rauf, Treppen runter. Ich war damit in Porto, ein Stadt, die quasi keine ebene Fläche hat. Dort hab ich auch die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Bein in den Atlantik gesprungen. Ich war damit mit meiner Familie in den Alpen unterwegs, bin nach einer Wanderung in den Bergen direkt in die Therme gehüpft. Außerdem bin ich täglich im Gym, wo ich mit schweren Gewichten trainiere.

 

Bisher gab es noch nichts, was damit nicht möglich war. Da machen eher meine Originalteile schlapp. Aktuell habe ich den Triton Heavy Duty als Fuß. Ich benutze diesen allerdings auch bei meiner eigentlichen Versorgung und kenne ihn daher schon etwas länger.

 

 

Und Jasmin, wie liefen die ersten Wochen so bei dir? 

 

Jasmin

Seitdem ich das das Knie teste, probiere ich jeden Tag etwas Neues aus. Es gibt mir so unglaublich viel Sicherheit, dass ich mich plötzlich Dinge traue, zu denen ich mich vorher nicht überwinden konnte. Das sind ganz oft Kleinigkeiten, wie zum Beispiel von einem höheren Stein mit dem Prothesenfuß zu erst zu springen und vertrauen in die Prothese zu haben oder die ersten Schritte zu rennen. Meine ersten Schritte haben sich angefühlt als würde ich auf Wolken laufen. Das Gehen fühlt sich einfach unfassbar natürlich an, dass ich die Prothese manchmal komplett vergesse und nicht mehr über jeden Schritt nachdenke.

 

Füße habe ich momentan zwei verschiedene, die ich mit dem Quickchange-Adapter wechseln kann. Das ist einmal der Triton Heavy Duty und der Meridium. Beide sind sehr unterschiedlich. Der Meridium ist ein elektronischer Fuß, der ein bewegliches Fußgelenk hat. Er passt sich damit dem Untergrund zu jeder Zeit an. Geht man berghoch senkt sich der Fuß ganz natürlich ab und es fühlt sich an, als wäre die Steigung plötzlich verschwunden. Auch Kanten auf dem Boden lassen sich durch die Bewegung mit Fußgelenk total einfach übergehen. Durch die Beweglichkeit und die Elektronik kann sich der Fuß auf unterschiedliche Absatzhöhen einstellen. Bis zu 5 cm Unterschied sind möglich. 

 

Der Triton ist eine Cabonfeder, die mir beim Gehen und Laufen sehr viel Kraft zurück gibt, was das Laufen damit sehr angenehm und weniger anstrengend macht. Vor allem schnelle Bewegungen macht der Fuß super mit und unterstützt mich dabei. Diesen Fuß trage ich überwiegend, weil er meinem Schritttempo perfekt mithalten kann und ich die Federung sehr gerne mag.

 

Was ich seit dem Test mit dem Genium X3 täglich mache, ist das alternierende Treppenhochgehen. Für mich eine unfassbar tolle Funktion. Schon vor der Amputation konnte ich mein rechtes Bein beim Treppengehen immer nur nachziehen und eine Stufe nach der anderen bewältigen. Das hat oft für Rückenschmerzen und für eine hohe Belastung für das andere Knie gesorgt. Die Möglichkeit jetzt ganz normal die Treppe hochzugehen ist einfach toll. Um die Bewegung im Knie auszulösen, die das Knie beugt, um den Schritt auf die nächste Stufe zu machen, muss der Prothesenfuß nach hinten gezogen werden. Mein Physiotherapeut sagt immer, ich solle mir vorstellen ich würde ein Blatt Papier mit dem Fuß nach hinten schieben wollen. Nach kurzer Zeit hatte ich den Dreh raus und konnte die ersten Schritte nach oben gehen. Das Anstrengendste war es am Anfang das Kniegelenk wieder durchzudrücken, um die Stufe hoch zu kommen. Das ist jetzt nach zwei Wochen auch immer noch anstrengend aber wird mit jedem Tag besser. Treppen bei denen ich anfangs schweißgebadet oben ankam, schaffe ich jetzt ohne Unterbrechung und flüssig. Luft nach oben ist aber allemal noch. Aber Übung macht ja schließlich den Meister und die Muskeln werden von Mal zu Mal stärker und dürfen endlich wieder ackern. 

 

Die intuitive Stehfunktion nutze ich sehr häufig. Da ich sowohl privat als auch auf der Arbeit sehr viel auf den Beinen und sehr aktiv bin ist für mich diese Funktion eine echte Entlastung. Ich kann damit mein noch vorhanden Bein im Stehen sehr gut und bequem entlasten und ihm eine Pause gönnen. Vor allem auch auf Schrägen muss ich mein Gewicht nicht nur auf mein linkes Bein legen, um mit dem Prothesenknie nicht wegzukippen. Es hält mich einfach auch im gebeugtem Zustand und ich kann mein Gewicht auf beiden Beinen gleichmäßig verteilen.

 

Beim Wandern war das Genuin x3 eine perfekte Unterstützung. Durch die Treppenfunktion konnte ich ohne große Verrenkungen über Steine und herumliegende Äste steigen. Auch auf steilen Wegen berghoch hatte ich überhaupt keine Probleme. Ich konnte das Knie gebeugt aufsetzten und einen ganz normalen Schritt machen. Das Knie erkennt das sofort und hält mich. Einfach toll. Die Carbonfeder im Triton hat mir dabei viel Kraft zurück gegeben, um mich gut hochdrücken zu können.

 

Auf der Arbeit hat mich das Genuin x3 bis jetzt auch super unterstützt. Als Sozialarbeiterin arbeite ich immer mal wieder mit größeren Kindergruppen. Da war mein Highlight definitiv die Halloween Party mit über 80 Kindern. Da ist keine Zeit, um über jeden Schritt nachzudenken. Alles muss einfach schnell und natürlich funktionieren. Und das hat es auch. Der Abend war für mich ein absolutes Aha-Erlebnis, wie natürlich sich eine Prothese anfühlen kann. Ausgelassen tanzen war am Ende des Abends dann natürlich auch kein Problem.

 

Mein größtes Highlight waren meine erste Schritte zu rennen. Aber davon erzähle ich später mehr. 

 

 

Wenn du das neue Genium mit deinen Ansprüchen vergleichst, in dem du es hauptsächlich nutzt, was ist dir besonders positiv aufgefallen? Wo steckt der echte Mehrwert im Alltag? Was macht das Laufen einfacher, sicherer oder komfortabler? 

 

Andy 

Ich habe einen sehr abwechslungsreichen und vor allem auch spontanen Alltag. Schon mit dem Alten Genium X3 konnte ich diesen gut bewältigen. Die Updates machen es mir jetzt nochmal leichter. Bei den vielen KM die ich am Tag unterwegs bin, ist das neue OPG2.0 eine spürbare Erleichterung. Die Neuen Mymodes und die Einstellmöglichkeiten der App sind auch eine echte Hilfe. Außerdem natürlich die neuen Bauteile wie der Wasserfeste Drehadapter. Ich fühlte mich auf dem Genium X3 schon immer sicher. Durch den verbesserten Stolperschutz, wird dieses Gefühl noch gestärkt. Egal ob auf der Ebene, im Gelände, beim Sport oder in der Freizeit.

 

 

Jasmin

Am allermeisten beeindruckt es mich, wie natürlich es sich mit dem Genium X3 läuft.

 

Das Laufen ist weniger anstrengend und ich kann meine Gehgeschwindigkeit in Sekundenschnelle ändern. Das Knie setzt sehr natürlich gebeugt auf und ich kann es während des Schrittes strecken, wie bei einem echten Bein. Das erleichtert für mich das Gehen enorm.

 

Dadurch dass sich das Knie auch im gebeugtem Zustand auf Schrägen oder der Treppe feststellen kann, kann ich ohne Probleme die Richtung ändern und einfach wieder runter gehen. Das Knie gibt nicht einfach nach und ich kann es voll belasten. Das gibt unglaublich viel Sicherheit. Auch Rückwärtsgehen ist damit überhaupt kein Problem. 

 

Für mich ist auch die Tatsache, dass die Prothese wasserfest ist ein echter Gewinn. Ich muss keine Angst haben, dass das Gelenk bei extrem starkem Regen Schaden nimmt und ich kann unbeschwert auch einfach mal durch einen Bach laufen. Als absoluter Draußen-bei-jedem-Wetter-Mensch erleichtert das mir meinen Alltag sehr. 

 

Auch auf der Arbeit unterstützt mich das Genium X3 perfekt. Da ich als Sozialarbeiterin auch mit Kindergruppen arbeite, muss ich dort sehr intuitiv und schnell reagieren können, auch mal in die Hocke gehen, das Tempo ändern, längere Wegstrecken zurücklegen und vor allem draußen sicher laufen können. 

 


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Habt ihr auch die neue App und eventuell einige der neuen vorprogrammierten Einstellungsmodi genutzt? Falls ja, was kannst du uns darüber berichten?

 

Andy

Die App nutze ich fast täglich. Ich habe mir allerdings zu den zwei Standard-Modi „Radfahren“ und „Gestrecktes Stehen“ meine Modi selbst erstellt. Ich bin aber mit meinem Techniker die Liste durchgegangen. Da ist für jeden was dabei. Die Handhabung der App ist einfach und selbsterklärend.

 

 

Jasmin

Die Möglichkeit, per App zwischen den verschiednen Modi zu wechseln, ist wirklich genial. Neben dem Basismodus, lassen sich auf dem Handy fünf weitere Modi einstellen. Die Auswahl dafür ist wirklich groß oder kann von dem Orthopädietechniker auch individuell erstellt werden. Ich benutze die Modi momentan vor allem fürs Fahrradfahren oder den Crosstrainer im Fitnessstudio. Mit nur einem Klick bin ich direkt im neuen Modus und kann loslegen. Auch für meine wöchentliche Pilates oder Yogastunde benutze ich den Yoga-Modus. Dabei ist die Dämpfung höher eingestellt so dass ich langsam in die verschieden Positionen gleiten kann bis das Knie an meiner gewünschten Position feststellt. Damit komme ich in Positionen, die vorher so nicht möglich waren. Das Training macht damit gleich doppelt so viel Spaß. Der große Vorteil der App ist es auch, dass ich das Gelenk bei bedarf Stumm schalten kann. Wenn ich beim Pilates Übungen auf dem Rücken mache und die Beine nach oben in die Luft strecke kann ich das Piepen der Akkuanzeige damit ausstellen und nerve meine Sportkollegen nicht damit. 

 

Beim Wandern, wenn es bergrunter geht mag ich es gerne, wenn das Knie schön leicht einknickt, für Treppen wäre mir das zu schnell. Den Widerstand kann ich dann auf dem Berg für den Abstieg ganz einfach niedriger einstellen.

 

Einige weitere Modi habe ich mir noch auf der App einstellen lassen und bin schon ganz gespannt , sie in den nächsten zwei Wochen zu testen. 

 

 

Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan von Geschichten und Anekdoten. Könnt ihr beide uns kurz den Moment aus den letzten Wochen beschreiben, der euch am meisten Freude bereitet hat?

 

Jasmin

Mein absolutes Highlight der letzen Wochen waren meine ersten Schritte zu Rennen. Es hat mich super viel Überwindung gekostet, in den ersten Schritt zu „springen“ und der Prothese zu 100% zu vertrauen. Aber es hat sich absolut gelohnt. Seit 12 Jahren habe ich durch meine Vorerkrankung nicht im Traum daran gedacht, dass ich jemals wieder rennen kann. Und es war einfach unglaublich. Zusammen mit meinem Mann bin ich die ersten noch holprigen Schritte gerannt und bin danach vor Freude in Tränen ausgebrochen. Wirklich ein unbeschreibliches Gefühl. Seit dem habe ich immer wieder den Drang einfach loszurennen und probiere es immer mal wieder. Um genug Sicherheit zu bekomme brauche ich auf jeden Fall noch Übung. Das Gefühl zu Laufen, auch wenn noch nicht rund läuft, ist dennoch unbeschreiblich. 

 

 

Andy

Ein toller Moment für mich war wirklich der Augenblick, als wir uns im Familienurlaub in Österreich dazu entschieden haben, nach einer kleinen Wanderung noch spontan schwimmen zu gehen. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass ich ganz normal am Alltag teilnehmen kann. Das ist mir am wichtigsten.

 

 

Wenn ich mir eure Erfahrungen so anhöre, dann ist es offensichtlich, dass ihr mit dem Genius X3 sehr zufrieden seid. Aber dennoch: Wo ist eurer Meinung nach noch mehr Spiel drin? Was könnte noch etwas besser werden? Was sind Rückmeldungen, die ihr Ottobock gerne für die Weiterentwicklung mit auf den Weg geben wollt?

 

Andy 

Ich finde, dass durch das neue Genium X3 wieder ein deutlicher Schritt nach vorne gemacht wurde. Gerade das neue OPG hilft wirklich, noch natürlicher zu laufen und in Folge weniger Schmerzen zu haben. Zudem ist der wasserfeste Drehadapter ist ein echter Meilenstein.

 

Ich denke, dass das meiste Potential im Bereich des Schaftes ist. Wenn man sich so umhört, haben wohl die Meisten Amputierten hier die größten Problemchen. Natürlich könnten Kniegelenke leichter sein, noch mehr in manchen Bereichen unterstützen etc. Aber da glaube ich sind wir auf einem guten Weg. Für mich persönlich wäre es natürlich auch interessant, wenn manche Bauteile auf ein höheres Körpergewicht ausgelegt werden würden. Gerade die Füße, der Quickchange-Adapter usw.

 

 

Jasmin

Nach den zwei Wochen Testlaufen bin ich total begeistert, dass ich momentan ehrlich gesagt nicht sagen kann, ob es noch irgendetwas zu verbessern gibt. Für mich ist das natürliche Gehen gerade nur das allerschönste und meine Ansprüche an eine Prothese sind momentan total erfüllt. 

 

Eine winzige Kleinigkeit würde mir im Alltag manchmal helfen. Obwohl ich das wirklich nicht oft brauche. Beim Hinknien wäre es manchmal hilfreich, wenn es möglich wäre weiter nach unten zu kommen bevor der Schaft auf dem Gelenk aufsetzt. Aber das ist wirklich meckern auf ganz, ganz hohem Niveau und irgendwo muss die Technik ja schließlich auch verstaut werden.

 

 

Danke euch beiden erst einmal für die Zeit und die Offenheit rund um eure Eindrücke mit dem neuen Genium X3. Ich bin mir sicher, wir hören bald wieder von einander. Euch bis dahin aber erst einmal noch viel Freude mit dem Knie. 

 

 

Post by Bjoern Eser, the creator of The Active Amputee.

 

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