Was ist drin in meinem Prothesen-Notfall-Reparatur-Set?

Even if this picture suggest otherwise, Whiskey is not a standard item in my emergency kit for longer hikes.
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Den Schleier Des Geheimnisses Lüften

Ich liebe es zu reisen. Punkt. Und obwohl ich in den letzten zwei Jahren nicht viel Zeit außerhalb der Sicherheit und des Komforts meines Zuhauses verbracht habe, so bin ich doch früher sehr viel gereist. Oft an weit entfernte Orte, abseits der ausgetretenen Pfade und weit weg von jedem/jeder Orthopädietechniker*in. Da ich auf Überseereisen nie Krücken mitnehme (und auf den Reisen durch Europa nur in ganz seltenen Fällen), ist meine Prothese der Schlüssel zu meiner Mobilität. Wenn sie versagt, bin ich verratzt. Daher möchte ich auf stets auf alle möglichen Situationen vorbereitet sein, in denen ich mein prothetisches Knie, meinen Fuß oder meinen Schaft selbst reparieren muss. Gleichzeitig reise ich gerne mit leichtem Gepäck, d.h. alles, was ich eventuell für die Reparatur brauche muss auch in meinen Rucksack passen. 

 

Warum Habe Ich Überhaupt Ein Notfall-Set?

Wenn ich auf die Zeit seit meiner Amputation im Jahr 2005 zurückblicke - erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht -, so gab es nur eine Handvoll Situationen, in denen mich meine Prothesen im Stich ließen. Ein paar Füße sind gebrochen, ich habe es geschafft, die gesamte Hydraulikflüssigkeit aus meinem ersten C-Leg zu verlieren, ein anderes meiner Hightech-Gliedmaßen wollte eines Tages plötzlich nicht aufhören zu vibrieren, bis der Akku komplett leer war, ein Mikroprozessor-Knie hat von einem Tag auf den anderen aufgehört, sich laden zu lassen, und mir ist das Ventil samt Gehäuse aus dem Schaft gesprungen, als ich von einem Felsbrocken heruntergesprungen bin. Keiner dieser Vorfälle war dramatisch. Aber sie waren alle ärgerlich, zumal viele davon im Ausland passierten, weit weg von meinem vertrauten Unterstützungssystem erfahrener Orthopädietechniker*innen, und während meines Urlaubs oder auf Geschäftsreisen.

 

Um besser vorbereitet zu sein, habe ich eine Notfalltasche zusammengestellt, die ich auf Reisen oder längeren Wanderungen immer mit mir führe. Der Inhalt ändert sich ständig. Während einige wichtige Dinge von Anfang an dabei sind, kommen und gehen andere - manchmal je nach Reiseziel und Art der Reise, manchmal, weil sich ihre Nützlichkeit im Laufe der Zeit ändert. 

 

Ich erzähle oft von meinen Abenteuern hier auf dem Blog, in meinem Podcast oder auf Instagram. Ich erzähle von den Highlights und den Lowlights. Das bedeutet, dass ich euch auch wissen lasse, wenn etwas nicht so läuft wie geplant, wenn die Prothese mir Probleme bereitet oder der Stumpf offen ist und schmerzt. Eine ehrliche Einschätzung der Herausforderungen, denen ich mich gegenüber sehe, hilft mir zu lernen, kreativ zu sein, um Probleme in der Zukunft zu entschärfen, und mein Notfall-Set entsprechend aufzustocken. Wenn ich offen über diese Erfahrungen spreche, werde ich oft gebeten, erprobte Ratschläge zu erteilen und andere Menschen mit Amputationen bei der Vorbereitung auf längere Reisen und größerer und kleinerer Abenteuer zu helfen.

 

Eine der Fragen, die regelmäßig gestellt wird, ist die nach dem Inhalt meiner Notfalltasche.

 

Lasst mich also hier und jetzt den Schleier um dieses Geheimniss lüften!   

 

 

 

Kreative Denkweise Ist Der Schlüssel

Habe ich gerade "hier und jetzt" gesagt? Nun... bevor wir über Tascheninhalte sprechen, möchte ich zwei Dinge klarstellen.

 

Die folgenden Tipps und Tricks habe ich für mich entwickelt. Sie funktionieren für mich und meine Unternehmungen. Sie sind Teil meines Repertoires, um mit unerwarteten Herausforderungen und versagenden Geräten umzugehen, wenn keine professionelle Hilfe verfügbar ist. Sie sind in keiner Weise eine echte Alternative zu professioneller Hilfe durch erfahrene Orthopädietechniker*innen. Niemals! Lasst mich das klarstellen: Das Herumhantieren mit der Bein-, Arm- oder Fußprothese birgt gewisse Risiken und die Gefahr von Verletzungen oder Schlimmerem. Wenn die Prothese unterwegs nicht funktioniert kann das - je nach Umgebung - enorme Sicherheitsrisiken für euch haben. Zudem birgt das Herumwerkeln an den Passteilen die Gefahr, dass du deine Prothese weiter beschädigst und/oder die Garantie für deine Prothese verlierst. Wenn du sich also in einer Notlage befindest, weil deine Prothese versagt oder kaputt ist, atme erst einmal tief durch, entspann dich sich (Panik hilft nie, gut informierte Entscheidungen zu treffen), schätze die Situation und die dir verbleibenden Handlungsoptionen realistisch ein, bewerte die damit verbundenen Risiken und entscheide dich dann, ob eine Notreparatur eine gute Idee ist oder nicht. Und wenn du sich für eine Eigen-Reparatur entscheidest, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du dies auf eigenes Risiko tust.

 

Der zweite Punkt ist von anderer Natur. Hier geht es um Geisteshaltung und Kreativität. Es geht darum, das große Ganze zu sehen und in Zusammenhängen zu denken. Ich bin davon überzeugt, dass das beste Werkzeug in deinem Notfall-Set die Fähigkeit ist, unter Stress ruhig zu bleiben und auch weiterhin kreativ und unkonventionell zu denken. Du musst in der Lage sein, Klarheit darüber zu entwickeln, was geschehen muss, um mit einem Notfall, einer versagenden oder kaputten Prothese um zu gehen. Und du musst in der Lage sein, den entsprechenden Plan zur Bewältigung eben dieser Herausforderung mit den - meist - sehr wenigen Hilfsmittel, die du dabei hast, umzusetzen. Das klappt selten beim ersten Mal. Aber mit etwas Übung wird mensch immer besser darin. Deshalb empfehle ich dir dringend, vor dem eigentlichen Abenteuer in einer sicheren und förderlichen Umgebung eine Vielzahl möglicher Herausforderungen durchzuspielen und kreative Ideen zu entwickeln, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann. Bitte einen Freund oder eine Freundin, den advocatus diaboli zu spielen und deinen Plan zu testen, seine Schwachstellen zu identifizieren und eventuelle unvernünftigen Annahmen herauszuarbeiten. Bitte andere, kreative Ideen für ein bestimmtes Problem zu entwickeln, welches du ihnen stellst, und später teilen sie eben diese Ideen dann mit dir. Mache es dir zur Gewohnheit, das "Was wäre wenn..."-Spiel zu spielen, d. h. wenn du unterwegs bist, frag dich, was du tun würdest, wenn ein bestimmtes Problem in diesem Moment aufträte. Wenn die Batterie deiner Beinprothese unerwartet leer ist und du trotzdem noch von einem Berg herunterkommen musst? Wenn das Ventil deines Schaftes versagt und der Unterdruck unterbrochen wird, so dass der Schaft locker sitzt und droht abzufallen? Wenn, wenn, wenn? Das kann viel Spaß machen. Und wenn du Kinder hast, beziehe sie mit ein. Sie haben oft die besten Ideen!

 

Gut, so viel dazu. Und nun zurück zur eigentlichen Notfalltasche und dem, was da drin ist.

 

 

 

Was Ist Drin Im Notfall-Set?

Denk dran: Ich reise gerne mit leichtem Gepäck. Und das bedeutet, dass ich versuche, meine Notfallausrüstung - sowohl für medizinische als auch für technische Probleme - klein zu halten und auf ein Minimum zu beschränken. Es ist immer ein Kompromiss, immer ein Abwägen. Manchmal nehme ich mehr Dinge mit, manchmal weniger. Aber das bedeutet natürlich auch, dass ich keine Krücken, kein Kohlefaser-Reparaturset, keinen zweiten Liner oder ähnliches mitnehme. Eigentlich nie.

 

Hier sind die Dinge, die ich immer in meiner Notfalltasche habe

  • Inbusschlüssel - wenn sich eine Schraube löst oder eine kaputte Schraube gegen eine neue ausgetauscht werden muss, kann ich das leicht erledigen. Ein Inbusschlüssel ist leicht und lässt sich gut verstauen, es gibt also keinen Grund, ihn nicht dabei zu haben. Wenn du einen kleinen und leichten Drehmomentschlüssel hast, umso besser. Dann kannst du dich beim Anziehen der Schrauben an die Vorgaben des Herstellers der Prothese halten. Wenn das aber nicht möglich ist, dann tut es auch ein einfacher Inbusschlüssel.
  • Ersatzschraube - wenn eine Schraube bricht, kann ich sie unterwegs austauschen. Frage deine*n Orthopädietechniker*in nach ein oder zwei Ersatzschrauben und nimm sie mit. Auch hier gilt: Sie sind klein und passen in jede Notfallausrüstung. Es gibt also keinen Grund, sie nicht mitzunehmen. 
  • Ersatzventil - wenn das Ventil kaputt geht oder Sand oder andere Partikel drin sind, die verhindern, dass es richtig funktioniert (sprich das Vakuum kann nicht aufgebaut werden), kann ich es einfach gegen ein neues austauschen. Auch hier handelt es sich um ein kleines und leichtes Teil, das in der Notfallausrüstung nicht fehlen sollte. Ich hatte schon einige Ventile, die mir auf Reisen oder während einer Wanderung kaputt gegangen sind. Und der Versuch, sie unterwegs mit Kaugummi oder anderem klebrigen Material zu reparieren, mag dir zwar die Bewunderung von MacGyver und den Beifall von Leuten einbringen, dich dich da improvisieren sehen, aber leider funktioniert das nur selten. Es ist also eine gute Idee, ein Ersatzventil dabei zu haben. Allerdings könnte die Umsetzung etwas schwieriger sein als bei der Beschaffung der Schrauben. Wenn du einen alten Schaft hast, prima.  Dreh das einfach das Ventil raus. Wenn nicht, frag mal bei deinem/deiner Orthopädietechniker*in nach, ob er dir ein gebrauchtes Ventil geben kann, das er nicht mehr braucht. Aber wenn das nicht möglich ist, sei schon mal gewarnt: Ersatzventile sind teuer. Ich dachte einmal, ich kaufe mir eines auf eigene Kosten - nur für den Fall. Das hatte ich mir dann aber schnell anders überlegt, als ich das Preisschild von 275,00 Euro sah. 
  • Silikonkleber - das ist eine kleine Tube Silikonkleber, die oft mit einem neuen Liner mitgeliefert wird (oder die euer/eure Orthopädietechniker*in vielleicht noch von anderen Kunden*innen übrig hat, falls ihr keine Liner nutzt). Er wird oft verwendet, um die Ränder eines neuen Liners zu versiegeln, sobald dieser zugeschnitten ist. Es kann aber auch verwendet werden, um gebrochene Ventile zu reparieren und kleine Lecks rund um das Ventilgehäuse abzudichten. Ich habe auch von Leuten gehört, die damit stärkere oder zusätzliche Silikonstreifen an der Außenseite des Liners anbringen, um einen besseren und zuverlässigeren Sitz des Stumpfes im Schaft zu erreichen. Es ist also eine gute Idee, eine kleine Tube Silikonkleber mitzunehmen.
  • Duct Tape/Gewebeband - na ja, wer geht schon ohne aus dem Haus. Dazu muss ich wohl nicht mehr sagen. 
  • Kinesio-Tape - das ist ein leicht elastisches medizinisches/therapeutisches Band, das häufig zur Vorbeugung oder Behandlung von Muskel- oder Gelenkverletzungen verwendet wird. Und ja, das ist eine seiner Verwendungen, und als solche ist es vielleicht eine gute Idee, eine Rolle Kinesio-Tape in der Hausapotheke oder dem Notfall-Set zu haben. Aber hier - DYI-Ansätze, um mit Problemen der Prothesen umzugehen - möchte ich eine andere Verwendung für Kinesio-Band aufzeigen. Wie du vielleicht weißt, habe ich häufig Probleme mit dem Sitz meines Schaftes - besonders, wenn ich sehr aktiv bin. Aufgrund der recht hohen Volumenschwankungen in meinem Stumpf, kommt da fast jedes System schnell an seine Grenzen. Deshalb sind lange Wandertage oft ein Problem. Je mehr Volumen ich in meinem Stumpf verliere, desto schwieriger ist es, einen guten und passgenauen Sitz des Schaftes zu erreichen. Das Revofit-Einstellrad hilft gut, aber selbst das reicht manchmal nicht aus. Sobald das Volumen weiter abnimmt und der Dichtungsring beginnt, sich leicht aufzunehmen rollen, muss ich zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Und die einfachste ist, den Dichtungsring mit zwei Lagen Kinesio-Tape zu fixieren. Das Tape ist stark genug, um den Dichtungsring in Position zu halten. Es ist elastisch genug, damit die Muskeln richtig arbeiten können und die Blutzirkulation nicht eingeschränkt wird. Und seine eher raue Beschaffenheit an der Oberfläche sorgt für Reibung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Stumpf samt Liner gut im Schaft fixiert bleibt. 
  • Dichtungsring - wie bei vielen anderen der oben genannten Artikel geht es hier in erster Linie darum, einen Ersatzring zu haben, falls der, den ich normalerweise trage, kaputt geht. Ohne den Dichtungsring bin ich aufgeschmissen. Darüber hinaus bietet mir die Möglichkeit, einen zweiten Ring hinzuzufügen, eine weitere Spielart, mit den Volumenschwankungen des Stumpfes im Laufe des Tages und bei längeren Wanderungen umzugehen.
  • Kabelbinder - der neueste Zugang in meiner Notfalltasche. Nachdem ich mir kürzlich einen weiteren Fuß zerlegt habe, habe ich versucht, ihn mit einer Handvoll Kabelbinder und etwas Klebeband zu reparieren. Nicht ideal, aber machbar. Die Kabelbinder scheinen stark genug zu sein, um die einzelnen Karbonteile eines Prothesenfußes zusammenzuhalten und einen von Wanderung oder von einem Hügel herunterzukommen, ohne den Rettungsdienst zu rufen. Füg noch eine dicke Schicht Klebeband und einen stabilen Wanderschuh hinzu, und ich denke, du bist soweit wieder hergestellt, bis du Zugang zu einem/einer Orthopädietechniker*in hast.
  • Ausschnitte aus alten Linern - ich habe schon ein paar Mal über diesen Life-Hack gesprochen, da er in meinen Augen der einfachste und effektivste Weg ist, um mit den Volumenschwankungen des Stumpfes und dem damit verbundenen Verlust der richtigen Passform des Schaftes während des Tages umzugehen. Ich zerschneide oft alte Liner in nierenförmige Stücke und nehme zwei bis drei davon mit auf meine Wanderungen (oder auch zu anderen Sportarten). Besonders als ich noch einen nicht verstellbaren Schaft hatte, konnte ich diese Ausschnitte bei Bedarf schnell verwenden. Wenn ich merkte, dass sich der Sitz meines Schaftes verschlechterte, weil das Volumen meines Stumpfes abnahm, zog ich einfach die Prothese aus, rollte den Liner herunter, legte einen der Linerausschnitte mit der Silikonseite nach unten auf meinen Stumpf (normalerweise auf die obere laterale Seite), rollte den Liner wieder hoch, stieg wieder in den Schaft und konnte ein paar Minuten später mit dem fortfahren, was ich gerade tat.

 

Hier sind die Dinge, die ich manchmal in meiner Notfalltasche habe

  • Wasserdichter Sack (wie er beim Kajakfahren benutzt wird) - bevor ich anfing, das Genium X3 - also das wasserdichte Mikroprozessorknie - zu benutzen, hatte ich oft einen dünnen wasserdichten Sack dabei. Etwas, in das mensch schnell hineinschlüpfen konnte, um das Bein vor Wasser oder Schlamm zu schützen, wenn mensch bei einer Wanderung kleine Bäche überquert, auf nassem und feuchtem Boden läuft oder am Strand durch seichte Pfützen und Ähnliches muss. Es ist nicht sehr trendy und oft musst du den Sack oben mit den Händen festhalten oder zusätzliches Tape benutzen, damit er hält - aber es erfüllt seinen Zweck und ist eine recht erschwingliche Option, die Prothese zu schützen.
  • Nylon- oder Dyneema-Schlinge (wie sie beim Klettern verwendet wird) - das letzte Element, das ich allerdings nur selten dabei habe. Da ich einige unangenehme Erfahrungen gemacht habe, wenn das Bein einfach nicht gehalten hat und der Schaft immer wieder abfiel, nehme ich auf einigen meiner Wanderungen immer noch eine Dyneema-Schlinge mit. Das ist der letzte Ausweg, wenn alles andere versagt. Ich binde die Schlinge um die Prothese, direkt unterhalb des Schaftes und oberhalb des eigentlichen Gelenks. Ich führe die Schlinge dann durch den Hüftgurt meines Rucksacks und lege sie dann schräg gegenüber der Amputation auf die Schulter. Ein improvisierter Gurt. Mensch muss ein bisschen herumprobieren, aber wenn du mal die Richtige Balance zwischen eng genug, um den Schaft in Position zu halten, und locker genug, um die Prothese schwingen zu lassen, gefunden hast, dann hast du eine weitere Möglichkeit, Probleme während einer Wanderung zu beheben und allein zurückzulaufen, ohne Hilfe holen zu müssen.

 

Zwei weitere bewährte Artikel (die jedoch Teil der medizinischen Ausrüstung und nicht Teil des eigentlichen Reparatur-Sets für die Prothese sind)

  • Melkfett - eine vaselineähnliche Salbe, oft mit etwas Ringelblume vermischt, die ich verwende, um die Reibung zwischen Liner oder Prothesenrand und der Haut zu verringern und so wunde Stellen und Hautrisse am Stumpf auf ein Minimum zu beschränken. Ich benötige meist nur eine kleine Menge. Auch wenn die Prothesenindustrie einige dieser Produkte speziell für Amputierte anbietet, so verwende ich normalerweise nur eine billige Salbe aus meiner örtlichen Drogerie. Es kostet nur einen Bruchteil des Preises und erfüllt seinen Zweck mindestens genauso gut.
  • Blasenpflaster - last but not least: Blasenpflaster. Seit meiner ersten längeren Wanderung nach der Amputation, die ich am Neujahrstag 2006 in den Black Mountains in Wales unternommen habe, sind sie ein treuer Begleiter. Und im Laufe der Jahre habe ich Hunderte von diesen Dingern verbraucht. An manchen Tagen brauche ich Unmengen davon, an anderen Tagen komme ich ganz ohne sie aus. Aber ja, sie sind immer in meiner Ausrüstung.

 

 

Not-Reparatur Meines Prosthesenfußes

Beitrag von Björn Eser, dem Gründer von und Macher hinter The Active Amputee.

 

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